Macht


Sie hat einen schlechten Ruf und man spricht nicht offen darüber.


Gleichzeitig ist sie zentral in der Kommunikation und Handlung von Menschen in Organisationen.


Meist wird sie missverstanden als „Herrschen und Beherrscht-werden" und nur bei anderen gesehen, nicht bei sich selbst. Wer möchte schon von sich sagen, er sei mächtig?


Was aber, wenn jeder von uns immer in seiner Beteiligung und Nichtbeteiligung mit anderen schon Macht ausübt und erleidet, konstruktiv oder destruktiv und meistens beides in seltsamen Mustern gemischt, aber als ein zentraler Lebensprozess?


Die Arbeit an der Bewahrung und Veränderung in Organisationen ist dann auch eine direkte Arbeit an den Machtdynamiken und Machtbeziehungen mit dem Ziel größerer Lebendigkeit und wirkungsvollerem Zusammenspiel.